![]() | triggerpoint-therapie Triggerpunkte können als Bindegewebe-Ablagerungen angesehen werden. Sie können zum Beispiel durch folgende Ursachen entstehen:
Diese Ursachen führen zu einer Minderdurchblutung des Muskelgewebes und somit zu einem Triggerpunkt. Die Bindegewebsablagerung bewirkt ihrerseits wieder eine Minderdurchblutung - ein sich selbst erhaltender, schmerzhafter Teufelskreis entsteht. Die Triggerpunkt-Massage ist ein möglicher Weg, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Durch Druck können Triggerpunkte gereizt werden, dabei überträgt jeder Muskel einen typischen Schmerz in eine oft entfernt gelegene Zone. Ein aktiver Triggerpunkt ist in der Regel nur einige Millimeter gross und reagiert bei Druck mit Schmerz. Die therapierte Person bestimmt jederzeit wie fest der Druck des Therapeuten sein darf. Dieser Schmerz ist zwar erst unangenehmen, führt aber bald zu einer Art Wohlweh und verschwindet oft ganz. Spezielle Streichungen und Dehnungen ergänzen die Triggerpunkt-Behandlung. Triggerpunkt-Behandlungen eignen sich zum Beispiel bei:
Bei vielen so genannten chronischen Leiden sind die Schmerzen schon über eine längere Zeit vorhanden, Jahre oder gar Jahrzehnte. Da die Triggerpunktarbeit das gesamte System verändert, können diese Schmerzen oft auch nach einer langen Zeit erfolgreich behandelt werden. Neben der Lösung der muskulären Komponente ist auch die Schulung der Körperwahrnehmung ein wichtiges Mittel zum Erfolg. mehr Informationen: Triggerpunkt-Therapie, myofasziales Schmerzsyndrom | |||